3. Das Lebensrad

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Das Lebensrad

Eines der bekanntesten Modelle für ein ganzheitlich zufriedenes Leben stammt von dem iranischen Psychotherapeuten NOSSRAT PESESCHKIAN. Er führte in unterschiedlichen Kulturkreisen Untersuchungen durch und entwickelte daraus sein Lebensbalance-Modell.

Es basiert auf der Idee, dass es vier wesentliche Bereiche im Leben gibt, die die Zufriedenheit, das Wohlbefinden und die Persönlichkeit eines Menschen beeinflussen.

Nach seinem Modell werden wir sowohl durch die Kultur, in der wir leben, als auch durch unser direktes Umfeld bewusst und unbewusst dahingehend konditioniert, welchen dieser Aspekte wir Prioritäten einräumen und welchen nicht. Nach der Ansicht von Peseschkian führt jedoch nur eine ausgewogene Verteilung unserer Ressourcen (Zeit, Lebensenergie) zu einem zufriedenen und glücklichen Leben.

Ursprünglich waren diese wesentlichen Bereiche bei PESESCHKIAN:

Diese vier Bereiche werden oft auch als Säulen des Lebens bezeichnet. Das Modell geht davon aus, dass eine ausgewogene Verteilung der Lebensenergie auf diese vier Bereiche zu Gesundheit und Widerstandsfähigkeit führt.

Wichtig ist, dass Balance nicht bedeutet, dass alle Bereiche stets gleich stark ausgeprägt sein müssen.
Eine optimale Verteilung ist individuell und kann sich im Laufe des Lebens oder durch Einflüsse deiner Umwelt verändern. Probleme entstehen, wenn einer der Bereiche komplett weg bricht, z.B. durch Krankheit oder Verlust des Arbeitsplatzes.

Im Laufe der Zeit entwickelten sich daraus Varianten mit eher pragmatischen Bereichen,
wie in der Grafik dargestellt.

(Infografik) Lebensrad.jpg

Take away

Quellen:

Peseschkian, N. Das Geheimnis des Samenkorns. Fischer (1999)


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